Freiheit beginnt in deinem Kopf

Freiheit beginnt in unserem Kopf und doch denken wir selten über das nach, worüber wir gerne nachdenken würden, weil wir zu sehr beschäftigt sind mit dem, was wir Alltag nennen. 

Unsere Gedanken sind die ganze Zeit beschäftigt, wir denken bis zu 85.000 Gedanken am Tag. Doch dienen diese der Umsetzung unserer Wünsche und Ziele? Zur Lösung komplexer Probleme? Womit denken wir denn die meiste Zeit nach? 

Freiheit beginnt in deinem Kopf …

Freiheit beginnt in deinem Kopf

Ich will meine geistige Kapazität nutzen, um ...

… mir über relevante Dinge Gedanken zu machen und Lösungen für mich zu finden! 

Es ist so: Wenn es ein Problem gibt, dann benötigen wir Zeit.

Zeit, um uns zu informieren, Verknüpfungen herzustellen, neue Informationen zu beschaffen, Ideen zu generieren, diese auszuprobieren, diese wiederum zu verwerfen – und zwar so lange, bis die Lösung kommt.

Die Kraft unserer Gedanken ist enorm und wir sind in der Lage, Lösungen für komplexe Themen zu finden, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen.

Und genau hier kommt der Haken.

Wir nehmen uns selten die Zeit und glauben, dass unser Alltag uns keinen Raum für unsere eigenen Gedanken lässt. Den ganzen Tag sind wir beschäftigt und denken über viele Dinge nach, dabei sind viele dieser Dinge nicht zielführend! 
Es liegt an uns, unseren Alltag so zu gestalten, dass wir uns und unseren Themen und Gedanken den Platz einzuräumen den sie verdienen. Es liegt an jeden einzelnen von uns dies zu entscheiden und den eigenen Alltag so zu gestalten, dass wir die Zeit haben. 

Beispiele

1. Stundenlanges Brüten über einen Fehler, den man gemacht hat, ist blockierte Geisteskapazität. 
Solange es sich nicht wirklich um einen gravierenden Fehler handelt, der über Leben und Tod entscheidet! Und Hand aufs Herz, das ist selten der Fall. Wir alle machen Fehler, man sollte sich den eingestehen, überlegen warum dieser Fehler entstanden ist und daraus für die Zukunft lernen.   

2. Nachts wach liegen und sich Sorgen machen führt zu nichts, außer, dass du dich selbst in eine Angstspirale bringst. Denn in der Nacht kommen keine Lösungen, das ist alleine schon durch den Hormonhaushalt bedingt mit weniger Serotonin. 
Wenn du Ängste und Sorgen hast, kostet es dich nur deinen Schlaf, doch es bringt keine Lösung!
Und ich bitte dich 
zwischen Ängsten zu unterscheiden, die wirklich existenzbedrohend sind und Ängsten, die ehrlich gesagt ein Hirngespinst sind. Wie z. B. Dinge auf der Arbeit. Die können getrost bis morgen früh warten. Wenn du nicht schlafen kannst empfehle ich dich abzulenken, z.B. mit Podcast hören.

3.  Stundenlanges Lamentieren gemeinsam mit anderen führt selten zur Lösungsfindung und ist kontraproduktiv. Deine Zeit ist besser investiert mit Überlegungen über: Worüber lamentiere ich eigentlich, warum stört es mich und kann ich es ändern oder muss ich es zum jetzigen Zeitpunkt hinnehmen? 

4. Sich Gedanken darüber zu machen, was andere von einem denken, ist eine weitere Verschwendung.
Es ist so, 10 % werden dich immer feiern, egal was du machst, 10 % werden dich einfach nicht mögen, egal was du machst und 80 % sind indifferent, warten ab und schauen, was du dann generell machst.

5. Sich über andere zu beschweren, reden usw. ist auch vergeudete Zeit, außer du redest darüber, wie man gemeinsam etwas bewerkstelligen könnte oder darüber, dass jemand aktiv dein Leben beeinflusst.  

6. Reue, Scham und Schuld sind übrigens auch ein großes Thema.
Das geht sogar so weit, dass Menschen an ihnen total verzweifeln. Wie gesagt, es kommt immer darauf an, was du gemacht hast und was für Auswirkungen diese Handlungen hatten. Doch oft überbewerten wir die Situationen aus unserer Blase heraus und können uns dadurch so in eine Gedankenspirale hineinmanövrieren, die uns absolut lähmen kann, sodass wir unser Leben nicht mehr richtig führen können.
Wir trauen uns meistens nicht, mit anderen darüber zu sprechen und doch ist es wichtig, genau dann mit einer Person zu sprechen, die man nicht kennt und die nicht bewertet. Mit dieser Person kann man das Thema neutral beleuchten und gemeinsam an Lösungen arbeiten!
   

Die allermeisten Dinge in unserem Leben können wir aktiv angehen, wenn wir es schaffen, unsere geistige Kapazität dafür freizumachen. Sei es alleine oder mit der Hilfe einer anderen, neutralen Person außerhalb des persönlichen Umfelds, die nicht bewertet! 

Also, was hält deine Gedanken auf Trab?

Und nun bist du dran. Da Freiheit in unserem Kopf beginnt beobachte dich die nächste Zeit und schreibe alles auf, woran du so am Tag und in der Nacht denkst: 

– Ein bestimmtes Problem?

– Der Haushalt?

– Die To Do Liste?

– Probleme der Kinder, Eltern, der Partnerschaft, Freunden, Klienten usw.?

– Ein Problem von oder auf der Arbeit?

– Wie du etwas bestimmtes schaffen sollst?

– Irgendwas mit deiner Wohnsituation?

– Ängste, Sorgen, Nöte?

– Irgendwas, was du falsch gemacht haben sollst?

– Reue, Scham und Schuld?

– …?

Frage dich bewusst, mit welchen Themen du dich beschäftigen würdest, wenn du dafür Raum und Platz in deinem Kopf hättest? 

Mit Yoga, Beten, Meditation, Ritualen, Reinigung, Sport, Natur, Musik usw. kannst du lernen, das zu trainieren. 

Es gibt so viele unterschiedliche Wege, suche und finde deine eigenen. 

Sei es dir wert, dir Unterstützung zu holen

Oft kommen wir selbst nicht weiter und dann darfst du es dir selbst wert sein, dir Unterstützung zu holen.
Du bist nicht die einzige Person mit diesem Problem auf dieser Welt. Im Gegenteil, wir alle kämpfen mit unseren Themen und viele ähneln sich stark! Da draußen gibt es immer jemand, der nachempfinden kann, was in dir vorgeht. 

Du findest diese Personen. Wenn du es möchtest. 

Wenn du lernst dich dem Leben immer mehr zu öffnen, mit anderen in eine echte Verbindung zu treten und mutig nach vorne zu gehen. 

Denn das Leben ist dynamisch! 

Traue dich! 

Deine Sylvie

 

#weilduesverdienst