Antriebslos, Ziellos, Orientierungslos

Phasen der Antriebslosigkeit, Ziellosigkeit und Orientierungslosigkeit hat jeder von uns immer wieder mal im Leben. Solche Phasen helfen uns, uns neu zu orientieren. Sie rütteln uns auf, denn sie fordern von uns Veränderung.

Solltest du dich aktuell in so einer Phase befinden macht es Sinn, sich nach neuen Zielen umzusehen, weil der bestehende Alltag für dein persönliches Wachstum nicht mehr ausreicht. 

Dein Alltag motiviert dich nicht, morgens voller Tatendrang aus dem Bett zu springen.

Nutze die Phase zum persönlichen Wachstum

Solche Phasen können beängstigend sein, wenn man nicht versteht, was da gerade passiert.

Dabei ist es förderlich, sich immer wieder aktive und passive Phasen zu gönnen.

 

Was immer hilfreich ist, ist Aktivität in der Natur. Spazieren, radeln, wandern, spontaner Kurztrip an einen See oder ans Meer, die Beschäftigung mit Pflanzen, Tieren und der Austausch mit anderen.

Rede mit Menschen, die andere Ansichten haben, lese mal ganz andere Bücher oder schaue mal was ganz anderes im Fernsehen oder auf Youtube. Lasse dich treiben und dabei passiv inspirieren.

Denn letztendlich ist dies eine Phase, die du für dich und deine Weiterentwicklung nutzen kannst, wenn du gewillt bist, an dir zu arbeiten.

Ziellos - bist du das wirklich?

Folgende Definition zu ziellos findest du im online Duden : „kein festes, erkennbares Ziel erkennen lassend; nicht [genau] wissend, wohin es gehen soll“

Dabei hinterfrage ich, ob das wirklich stimmt?

Denn wir wissen zumindest meistens, wenn nicht bewusst, dann unbewusst, was wir nicht mehr wollen -> und auch das ist ein Ziel! Damit lässt sich arbeiten. 

Wir verstehen in der westlichen Welt unter Ziele oft messbare Ergebnisse, die sich mit Zahlen, Daten und Fakten belegen lassen. Doch das funktioniert nur für die sichtbare Welt, die Welt, die nach außen orientiert ist.

Doch wir alle haben unsere innere Welt, unsere Gefühlswelt. Und da wissen wir oft schon, wie wir uns nicht mehr fühlen wollen. Z.B. frustriert, unverstanden, allein, orientierungslos uvm. Und auch das sind Ziele. 

Sich glücklich und zufrieden fühlen zu wollen ist ein Ziel! 

Nur hat uns niemand beigebracht, wie das geht. Und da darfst du dich selbst auf den Weg machen, das herauszufinden. Dieser Weg führt durch die Selbsterkenntnis. 

Folgende Fragen können dir weiterhelfen

🔺Was wolltest du schon immer mal ausprobieren?
🔺Was würdest du tun, wenn du keine Verpflichtungen hättest?
🔺Was davon könntest du vielleicht realisieren?
🔺Wo befindest du dich in der immer wieder kehrenden Gedankenschleife? Z.B. Wenn, dann…
🔺Wie willst du dich fühlen, oder wie willst du dich nicht mehr fühlen?
🔺Welche Erfahrungen möchtest du machen?

Mache den Test mit dem Lebensrad, um das Lebensgebiet, das sich bei dir gerade Veränderungen wünscht, einzugrenzen.

 

P.S. Sollte diese Phase bei dir schon länger andauern und du dich aktiv nur schwer aufraffen kannst, kann es mehr als Sinn für dich machen, einen Therapeuten aufzusuchen und darüber offen zu sprechen.

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